Kreuz

  • "Schauen wir auf ihn, der da am Kreuz hängt, dann werden wir nicht sterben! Dieser Aufblick heilt unsere Wunden."
    (DASal 2,185)

  • "O Friede des menschlichen Herzens, man findet dich nur in der Herrlichkeit und im Kreuze Jesu Christi!"
    FRANZ VON SALES

  • "Mut, meine liebe Tochter, gehen, ja gehen wir diese niedrigen Täler entlang; leben wir - das Kreuz in den Händen - in Demut und Geduld. Was liegt uns daran, ob Gott aus Dornen oder aus Blumen zu uns spricht?"
    (DASal 5,97)

  • "Das Kreuz ist die königliche Pforte, durch die man in den Tempel der Heiligkeit eingeht. Wer anderswo Heiligkeit sucht, der sucht vergebens."
    FRANZ VON SALES (nach Camus, S. 244)

  • "Es gibt so viele Kreuze für Verheiratete, die eine Familie haben, dass es nicht notwendig ist, für sie eigene zu bestimmen."
    (DASal 9,201f)

  • "Ich lasse euch beim Heiland in Ägypten zurück. Ich meine, und andere denken das Gleiche, er wird wohl schon damals, wenn er mit der ihm vom heiliegen Josef aufgetragenen Arbeit fertig war und Zeit dazu hatte, kleine Kreuze zusammengenagelt haben zum Zeichen, wie sehr es ihn nach seiner letzten Stunde, der Stunde der Welterlösung verlangte. Es lebe Jesus."
    (DASal 2,64)

  • "In der nahen Fastenzeit werde ich mir gewiss äußerste Mühe geben, recht viele Seelen für Ihn zu gewinnen, der sein hochheiliges Leben am Kreuz verlieren wollte, um sie alle zu gewinnen. Aber wollesn Sie, dass ich Ihnen meine Meinung darüber sage? Ich habe sehr Angst, zu großer Gescheitheit zu begegnen."
    (DASal 6,202)

  • "Wir müssen oft unser Herz prüfen, um zu sehen, ob es auch bereit ist, sich all seiner Gewänder zu entledigen, um dann auch, wenn es an der Zeit ist, die dem Dienst der Liebe zuträglichen Neigungen wieder zu ergreifen, damit wir ganz nackt mit unserem göttlichen Erlöser am Kreuz sterben und dann als neuer Mensch mit ihm auferstehen."
    (DASal 4,165)

  • "Der Krieg, die Armut und die übrigen Nöte kreuzigen uns, das ist wahr; aber sie kreuzigen uns wie den linken Schächer, nicht wie den hl. Petrus; d.h. statt aus diesen Übeln Nutzen zu ziehen werden wir durch sie schlechter... Es genügt nicht, sein Kreuz auf sich zu nehmen, man muss auch unserem Herrn nachfolgen, denn nachdem er gesagt hat: Er nehme sein Kreuz auf sich, fügt er hinzu: und folge mir nach(Mt 16,24). Dann wird das Kreuz uns süß werden, dann werden wir das Leben finden im Tod und Tröstungen in Widerwärtigkeiten."
    (DASal 9,31)

  • "Unser Herr will angebetet sein, wo immer er sein mag. So wurde er angebetet am Kreuz durch den Schächer (Lk 23,42), bei seinem Einzug in Jerusalem von den Scharen, die Hosanna riefen (Mt. 21,9), in der Krippe von Königen (Mt 2,11). In der Eucharistie ist er verborgen, aber das darf kein Hindernis sein, dass er darin angebetet wird; denn er wurde auch von den Königen angebetet, obwohl er in Windeln gewickelt verborgen war."
    (DASal 9,91)

  • "Bleiben wir also, meine sehr teuere Tochter, inmitten dieser Finsternis der Passion. Ja, in dieser Finsternis, denn ich gebe Ihnen Folgendes zu bedenken: als Unsere liebe Frau und der hl. Johannes inmitten dieser unerhörten und schrecklichen Finsternis zu Füßen des Kreuzes standen, hörten sie den Herrn nicht mehr, sie sahen ihn nicht mehr und hatten kein Gefühl, als Leid und Trostlosigkeit, und obgleich sie den Glauben besaßen, war auch dieser in Finsternis getaucht, denn sie mussten an der Verlassenheit des Heilands teilnehmen."
    (DASal 5,241)

  • "Manche bitten um Kreuze; der Herr könnte ihnen - wie sie meinen - gar nie genug geben, um ihrem Eifer zu genügen. Ich bitte nicht um Kreuze, halte mich aber bereit, die Kreuze, die Gott mir schicken will, so geduldig und demütig, als ich nur kann, zu tragen."
    DASal 2,221-22)

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