Tat

  • "Es kommt oft vor, dass eine schwächliche und wenig begabte Person, die nur kleine Taten vollbringen kann, diese mit so viel Liebe tut, dass sie an Wert weit über großen und erhabenen Taten stehen."
    (DASal 2,146)

  • "Und wenn wir die Handlungen des Nächsten betrachten, dann sei es nur unter dem günstigsten Gesichtswinkel. Und wenn wir weder die Tat, noch die Absicht eines Menschen entschuldigen können, von dem wir anderseits wissen, dass er gut ist, dann urteilen wir nicht darüber, entfernen wir das aus unserem Geist und überlassen wir Gott die Beurteilung."
    (DASal 5,381)

  • "Zu großen Taten ist selten Gelegenheit, die kleinen aber begegnen uns zu Hunderten. Verwenden wir viel Sorgfalt und Liebe auf diese kleinen Dinge, z. B. dass wir leise reden, leise gehen, uns sauber und nett anziehen."
    (DASal 2,112)

  • "Es ist gut, viel zu wünschen; aber man muss Ordnung in seine Wünsche hineinbringen und sie in die Tat umsetzen, jeden zu seiner Zeit und nach seinem Können."
    (DASal 6,36)

  • "Sehen Sie alle jene Wünsche für verdächtig an, die nach dem allgemeinen Empfinden gut meinender Menschen nicht in die Tat umgesetzt werden können: so etwa die Wünsche nach einer gewissen christlichen Vollkommenheit, die zwar der Einbildung vorschweben, aber nicht verwirklicht werden kann und über die viele zwar Vorlesungen halten, keiner aber ihre Taten vollbringt."
    (DASal 6,39)

  • "Sag nicht: "Der ist ein Trunkenbold", wenn du ihn einmal betrunken gesehen hast; oder "Der ist ein Ehebrecher", weil du ihn einmal sündigen sahst, noch nenne einen Blutschänder, den du in dieser unseligen Verirrung antrafst. Eine einzige Tat rechtfertigt nicht eine solche Bezeichnung."
    (DASal 1,180)

  • "Es ist eine Tatsache, die ich oft erwogen habe: der hl. Petrus, der hl. Jakobus und der hl. Johannes, die Unseren Herrn in seiner Verklärung gesehen hatten, haben ihn dennoch in seinem Leiden und Tod im Stich gelassen."
    (DASal 9,233)

  • "Diese Geburt Christi oder Christus als Kind gefällt allen, die es wollen. Er gefällt den Hirten, weil er Hirte ist, den Königen als König, dem Simeon als Priester, der Prophetin Hanna als Prophet, er gefällt in der Tat allen."
    (DASal 9,159)

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