Geburt


  • "Eitlen Ruhm nennen wir, wenn man sich etwas einbildet auf eine Sache, die nicht in uns ist, oder wenn in uns, dann nicht unser Eigen, oder wenn in uns und unser Eigentum, dann unwert, dass man sich ihrer rühme. Adelige Geburt, Fürstengunst, Volksgunst sind Dinge, die nicht an uns liegen, sondern an unseren Vorfahren oder in der Meinung anderer."
    (DASal 1,117)

  • "Wenn Sie weder Gold, noch Weihrauch besitzen, um sie unserem Herrn darzubringen, so werden Sie zumindest Myrrhe haben (Mt 2,11), und ich sehe, dass er diese sehr liebevoll entgegennimmt, als ob diese Lebensfrucht in der Geburt wie im Tod in bittere Myrrhe eingelegt werden wollte (Joh 19,39)."
    (DASal 5,316)

  • "Die Geburt Jesu ist ja ein Geheimnis, das verborgen ist im Dunkel und in der Finsternis der Nacht; nicht als ob das Geheimnis dunkel in sich wäre, denn Gott ist nur Licht (Joh 1,4.9). Man weiß ja, dass unsere Augen nicht fähig sind, das Licht oder die Klarheit der Sonne zu betrachten, ohne zu erblinden. Ebenso liegt das, was uns daran hindert, das Geheimnis der hochheiligen Geburt Unseres Herrn zu begreifen, nicht daran, dass es in sich dunkel wäre, sondern daran, dass es nichts als helles Licht ist."
    (DASal 9,207)

  • "Diese Geburt Christi oder Christus als Kind gefällt allen, die es wollen. Er gefällt den Hirten, weil er Hirte ist, den Königen als König, dem Simeon als Priester, der Prophetin Hanna als Prophet, er gefällt in der Tat allen."
    (DASal 9,159)

  • "Leben Sie fröhlich und mutig, denn der Engel, der singend die Geburt unseres kleinen Erlösers ankündigt, singt verkündigend, dass er den Menschen guten Willens Freude, Friede und Glück bringt."
    (DASal 7,99)

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